
Spanndecken
Matt, satin oder hochglanz, fugenlos in jeder Raumform.
Die alte Decke bleibt, wo sie ist. Darunter wird ein Profil umlaufend gesetzt und die Bahn eingespannt. Ohne Abriss, ohne Bauschutt und ohne dass hinterher gemalert werden muss.
Folie oder Gewebe
Beide Materialien kommen als eine Bahn in den Raum und werden mit Warmluft auf Spannung gebracht. Beim Abkühlen zieht sich das Material glatt und bleibt es auch. Wählen können Sie zwischen Lack, der spiegelt und den Raum größer wirken lässt, matt für eine ruhige Fläche, und Satin als Mittelweg. Lichtdurchlässige Bahnen sind ebenfalls möglich, wenn die Decke später von hinten leuchten soll.

Auch dort, wo es nicht rechteckig ist
Eine Spanndecke folgt dem Raum, nicht umgekehrt. Dachschrägen, Erker, Rundungen und mehrere Ebenen übereinander sind kein Sonderfall. Mit schwarzen oder farbigen Trennprofilen lässt sich eine Fläche teilen, etwa um den Essbereich vom Rest des Raumes abzusetzen.

Was das Material ist
Eine Folienbahn ist rund 0,2 mm dünn und wird nach der Produktnorm EN 14716 für Spanndecken gefertigt. Die üblichen Folien sind nach EN 13501-1 als B-s1,d0 eingestuft: schwer entflammbar, sehr geringe Rauchentwicklung und kein brennendes Abtropfen. Gewebebahnen sind dicker und unempfindlicher gegen Stöße, dafür lässt sich Folie in mehr Oberflächen und Farben liefern. Eine Spanndecke ist außerdem wieder abnehmbar: muss später an einer Leitung darüber gearbeitet werden, wird die Bahn aus dem Profil gelöst und danach wieder eingespannt.






